Herstellung von Trachten
Die Anfertigung von Trachten war und ist heute noch
überwiegend Handarbeit. Dies ist einerseits sehr zeitintensiv, andererseits
aber wird dem Hersteller die Möglichkeit geboten, handwerkliches Geschick
und künstlerische Fähigkeiten einzubringen.
Hanf und Flachs waren wichtige Rohstoffe zur
Herstellung von leichten Stoffen. Das Material aus Flachs war feiner und
wurde zur Fertigung von Hemden, Kitteln und Unterwäsche benutzt. Aus Hanf
stellte man u.a. Nähgarn, Bindfäden, Seile, Säcke und Sätücher her.
Die Schnittmuster und Vorbilder können in vielen
Trachtengebieten Hessens Original-Teilen entnommen werden. Schwieriger ist
es, wenn man auf Bilder, Zeichnungen oder Beschreibungen angewiesen ist und
hieraus geeignete Schnittmuster und Vorlagen rekonstruieren muss. Trotz
gewissenhafter Arbeit ist es ab und zu erforderlich, aufgrund neuer
Erkenntnisse Korrekturen vorzunehmen.
Quellen: Wikipedia & HTV (Hessischer
Verein zur Tanz- und Trachtenpflege)