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PRESSESTIMMEN
Juni 2008 - Kronberger Bote
Beim diesjährigen
Hessentag im nordhessischen Homberg/Effze vertraten die Mitglieder der 1.
Kronberger Laienspielschar, musikalisch unterstützt von Ihrem neuen
Chorleiter Wolfgang Schmitt-Gauer, erstmalig ihre Heimatstadt.
Gemeinsam mit der
Laternenkönigin aus Bad Homburg, der Kanoniergesellschaft Oberreifenberg,
den Marching Drummers Steinbach, der Festungsgarde Königstein und der
Stadt Oberursel - Hessentagsstadtt 2011 vervollständigten sie das Bild des
Hochtaunuskreises.
Bei strahlendem
Sonnenschein und angenehm gemäßigten Temperaturen reihten sich die 17
Damen und Herren in ihren nassausischen Trachten in den farbenfrohen, 11km
langen Hessentagszug ein. Die Zuschauer am Zugweg genossen den
mitgebrachten Äppelwoi aus Kronberger Bembeln, offensichtlich eine
begehrte, seltene Köstlichkeit in Oberhessen!
Immer wieder stimmten
sie begeistert in den Refrain der vorgetragenen Lieder mit ein. „Nur die
Hesse net vergesse, die sinn wunderbar …“ wurde zum Dauerbrennen des Tages
und mit Begeisterung, Geschunkel, Klatschen und Gelächter aufgenommen.
Hier und da wurden
spezielle Liedwünsche wie z.B. das „Hessenlied“ erfüllt und immer wieder
erklang das Loblied auf das Heimatstädchen im Taunus, das vom Taunus die
Kron ist … „Kronberg Du bist a mei alles …“
Als eine von 31
Trachtengruppen aus ganz Hessen wurde die 1. Kronberger Laienspielschar
von der Leitung des Hessentages eingeladen, sich und ihre Kronberger
Tracht im Umzug vorzustellen. Die Mitglieder nahmen diese Einladung gerne
an und verbrachten einen tollen – wenn auch anstrengenden Tag – in dem
oberhessischen Städtchen mit der schönen Altstadt. Ein wenig heiser nach 3
Stunden Umzug mit durchgehendem Gesang traf die Kronberger Abordnung am
Sonntag abend wieder in Kronberg ein – mit dem Vorhaben: „Hessentag 2009
Langenselbold, wir kommen!“

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März 2008 - 70 Bürger bewanderten bei Eiseskälte den
Altstadt-Laternenweg
Quelle hochtaunus.de
Kronberg (kb)
– Der unabhängige Bürgermeisterkandidat Klaus Temmen hatte zu einem Rundgang
über den Altstadt-Laternenweg eingeladen und rund 70 Bürgerinnen und Bürger
waren der Einladung trotz eisiger Kälte gefolgt.
Zu Beginn erläuterte Klaus Temmen die kurze Historie des Laternenweges. Die
Initiative hierzu sei vom Kronberger Kulturkreis und dem Aktionskreis
Lebenswerte Altstadt gekommen. Die Scherenschnitte wurden vom Künstler
Albert Vökl gestaltet und zeigen Motive aus der wechselvollen Geschichte
Kronbergs.
Der Laternenweg führt aktuell durch den Kern der Altstadt von Kronberg. „Das
Projekt ist aber auf mehrere Jahre hin angelegt und der Weg wird sicher noch
Erweiterungen erfahren. Einige hiervon sind schon in Arbeit“, erläuterte
Temmen und ergänzte, dass er sich auch in Schönberg und in Oberhöchstadt
Laternenwege vorstellen könne. „Auch diese beiden Stadtteile haben eine
wechselvolle und lange Geschichte, sodass dort an Motiven kein Mangel
herrschen dürfte.“
Anschließend begann unter der
Führung der Kronberger Laienspielschar mit ihrer Ersten Vorsitzenden Petra
Nauheim an der Spitze die Führung über den Weg. Die Laienspielschar
gestaltete die Führung als echte Erlebnisführung, indem sie die
Erläuterungen zu den Scherenschnittmotiven immer mit kleinen gespielten
Szenen ergänzte.
„Die Führungen über den Laternenweg sollen in Zukunft regelmäßig für
Besucher und Bürgerinnen und Bürger der Stadt durchgeführt werden. Besonders
junge Menschen und Neubürger unserer schönen Stadt haben hier die
Möglichkeit, etwas über die Geschichte Kronbergs zu erfahren.“
Mundartabend, 26. Juni 2006 auf der Burg
"Hanna hätte ihre Freude gehabt"
Taunuszeitung - Von Sabine Henrichs
Kronberg. «Dibbegugger», «Schniss»,
«Nassauer» – nicht jeder kann mit diesen Worten etwas anfangen. «Traurig»,
findet das Helmut Ebner, Vorsitzender der Kronberger Laienspielschar,
zeige doch gerade der Dialekt die Verbundenheit mit der Heimat.
In Kronberg zumindest kann es um diese Verbundenheit so schlecht nicht
bestellt sein. Am Sonntag ließ sich nämlich ein großes Publikum auf der
Burg vom hessischen Dialekt begeistern. Unter dem Motto «Wie’s die Hanna
geschribbe hat» widmete die 1. Kronberger Laienspielschar ihren
Mundartabend der verstorbenen Ehrenbürgerin der Stadt, Hanna Feldmann, die
zahlreiche literarische Schätze aus der eigenen Feder hinterlassen hatte.
Dass durchaus auch junge Menschen für
Mundart zu begeistern sind, zeigte der große Kinderchor. Unter der Leitung
des neuen Dirigenten Günter Werner stimmten die Jungs und Mädchen Lieder
wie «Ich lieb den Frühling» oder die kanonartige Volksweise «Schön ist die
Welt» an. Ganz mutige Kinder hatten sogar kurze Gedichte vorbereitet, die
sie in perfektem Dialekt vortrugen. So auch Miriam Ochs, die sich statt
«Sauerkraut und Ribbe» lieber Fleisch auf ihrem Teller wünschte, denn da
wäre sie auch am Tisch «geblibbe».
Gedichte zum Schmunzeln und Lachen hatte auch der gemischte Chor unter der
Leitung von Agnes Gottschalk vorbereitet. Da wägte sich Hubert Käfer in
einem Urlaubsparadies, Eva Stroh beschwerte sich über das schlechte
Wetter, das jedoch Petrus’ Ressort bleibe und Heike Limberger-Fuchs hatte
ihre eigene Ausrede, um nicht auf ihren geliebten Erdbeerkuchen mit Sahne
verzichten zu müssen: «Die Erdbeerzeit, die is’ doch bald vorbei».
In einem Sketch von Birgit Ritschel, Petra Nauheim und Heike
Limberger-Fuchs versuchten zwei Hessinnen, einer auswärtigen Frau zu
erklären, was ein «Nassauer» ist. Erst nach eingehender Erläuterung
verstand sie, dass es sich dabei um einen kurzen Regenschauer handelt. Ein
Höhepunkt war der Auftritt des Burgtrios, bestehend aus Helmut Ebner,
Klaus Temmen und Karl Herrmann, die es wieder einmal verstanden, mit ihren
Liedern die hessische Mundart nicht nur hör-, sondern auch erlebbar zu
machen. Wie einst Hanna Feldmann.
Musikalischer Sommergruß in der Zehntscheune
12. September 2004
Kronberg. Zum ersten Mal, live und mit vielen Besuchern veranstaltete
die 1. Kronberger Laienspielschar jetzt ein Sommerkonzert in der
Zehntscheune. Anfangs war man sich im Chor etwas unsicher, ob für das
Konzert genügend Zuhörer zu finden wären, aber bei dem umfangreichen
Repertoire mussten sich die Sänger schließlich keine Sorgen machen.
Fast jeder Stuhl in der Scheune war besetzt, denn den musikalischen
Sommergruß wollte sich kaum einer entgehen lassen. Gleich vorneweg mussten
die kleinsten Sänger ihren Mut und ihr Können beweisen. Und zu einem
richtigen Sommerkonzert gehört auch ein Sommerlied. So nahmen die Jungs und
Mädchen die Zuhörer mit auf eine Urlaubsreise durch die «Sommerzeit» –
Hauptsache, keine Schule. Der Liedermacher Rolf Zuckowski versteht es
immer wieder, mit seinen Liedern die Empfindungen der Kinder zu treffen.
Seine Freude am Singen brachte in der Zehntscheune der gemischte Chor zum
Ausdruck. Mit den Liedern «Ich sing ein frohes Lied für dich» und «Wo Musik
sich frei entfaltet» erfüllten die Sänger die Scheune mit ihr Lust und Liebe
für die Musik.
Der Jugendchor präsentierte sich mundartlich, so wie es sich die
Laienspielschar auf die Fahnen geschrieben hat. Wer Probleme mit dem
Verständnis hatte, brauchte nur seinen Nachbarn zu fragen und schon wurde
gedolmetscht. Thorsten Conradi begleitete den Chor auf dem Klavier, als die
Damen sich musikalisch in die Puszta begaben und sich sanft zur Melodie des
«Ungarischen Tanz» wiegten.
Die Klassiker unter den ausgewählten Liedern sorgten für gute Unterhaltung
beim Publikum. In vielen Reihen wurde mitgesummt oder mitgesungen. Ein
echter Ohrwurm war da der «Kleine grüne Kaktus», den die Mitglieder des
Jugendchores besungen. Doch es wurde nicht nur deutsch gesungen. Abwechslung
für die Chormitglieder und das Publikum gab es mit Liedern wie «Swing Low,
Sweet Chariot» und «Amazing Grace». Schnell wurde klar, dass auch die
moderne Musik für die Kronberger Laienspielschar keine Probleme darstellt.
Und so ging die musikalische Sommerreise weiter nach «Moskau bei Nacht».
Für so viele musikalische Leckerbissen gab es vom Publikum anhaltenden
Applaus, vor dem sich auch die kleinen Sänger ehrfürchtig verneigten.
Zufrieden mit ihrer Schar zeigten sich auch die Leiterin des Kinderchores,
Michaela Dobbrunz, und die musikalische Leiterin, Agnes Gottschalk.

Weihnachtskonzert 2003
Stimmungsvolle Melodien zur stillen Nacht
TaunusZeitung, 27.12.03 - Von Christine Stroh
Mit ihrem traditionellen Weihnachtskonzert hat die 1. Kronberger
Laienspielschar für festliche Stimmung in der Johanniskirche gesorgt.
Gleich zu Beginn ließ die Flötengruppe mit "Hört ihrs klingen" die
passende Atmosphäre entstehen. Mit zarten, engelsgleichen Stimmen
sangen die Jüngsten des Kinderchors unter der Leitung von Michaela
Dobbrunz zum Auftakt "Eine Tür tut sich auf". Die etwas Älteren
stimmten danach "Das Wunder geschieht" an, bevor sie mit den
Erwachsenen zusammen "Seht, es kommt die heilige Zeit" vortrugen. Der
Frauen- und Kinderchor brachte mit dem Lied "Tausend Lichter" die
Kirche gesanglich zum Leuchten. Bei "Leise rieselt der Schnee" konnte
sich der Zuhörer bildlich die weiße, glitzernde Winterlandschaft
vorstellen.
Das "Largo", unterstützt von Thorsten Conrady am Klavier, ließ eine
feierliche Atmosphäre entstehen. Diese hielt Sopranistin Karin
Eickholt aufrecht, als sie, begleitet vom Frauenchor, "Wenn ich ein
Glöcklein wär" sang. Die 13 Musiker des Mandolinen-Vereins
Musikfreunde Sulzbach 1928, dirigiert von Marcus Faul, sorgten mit
ihren Instrumenten für eine klangliche Abwechslung, als sie "In der
Kirche", "Morgengebet" und "Süße Träumerei" von Tschaikowsky spielten.
Später begeisterten sie nochmals mit "Jesus bleibet meine Freude".
Bevor der Chor "Weihnacht! Fest des Friedens" sang, priesen die Kinder
mit "Ehre sei Gott" freudig den Herrn. Heike Fuchs, Simone,
Gottschalk, Petra Herr, Petra Nauheim, Annette Reinhardt und Birgit
Ritschel verzauberten das Publikum mit "Aus dem dunklen Himmel".
Besinnlich und zugleich stimmgewaltig ertönte "Transeamus", gefolgt
von "Der Heiland ist geboren". Während der Chor den "Stern von
Bethlehem" am Himmel funkeln ließ, war es bei den Solisten Helmut
Ebner, Herbert Jäger, Karl Herrmann und Klaus Temmen der
"Weihnachtsstern", der hell leuchtete. Gemeinsam mit Gerhard Zittwitz
sangen sie außerdem "Weihnachtsglocken".
Ebenso bezaubernde Klänge entlockte Chorleiterin Agnes Gottschalk den
Sängerinnen bei "Friedenslicht der Nacht". Abermals besinnlich wurde
es mit "Still, wer Gott erkennen will", "Das ist die Nacht" und
"Heilige Nacht". Bei dem facettenreichen Programm, das mit einer
Vielzahl an neuen, modernen Liedern gespickt war, durften allerdings
traditionelle Klassiker wie "Engel singen Jubellieder", "Still, still"
und zum krönenden Abschluss "Stille Nacht, Heilige Nacht" nicht
fehlen.
Anlässlich des Todes von Hanna Feldmann in diesem Jahr, stimmte ihr zu
Ehren das Burgtrio das von Feldmann in Mundart geschriebene Lied "Siehste
wenn's draußen schneit" an.
Bevor die Besucher in den dunklen Winterabend entlassen wurden, sangen
alle noch gemeinsam "O du Fröhliche".

- Kronberger
Bote, 17.07.2003 -
In Mundart
klingt selbst das Fluchen "naturell"....
Kronberg
(sa) - Es ist unumstritten, dass der Dialekt eine ganz eigene Sprache
ist. "Es steckt mehr Kraft dahinter und so klingt auch das Fluchen
naturell, denn bei uns ist niemand irr, sondern meschugge. Wir schimpfen
nicht, sondern schelten. Zudem klinge "Dippe" und "habbe" genauso gut
wie die hochdeutsche Variante". "Dialekt ist mir von Kindesbeinen
vertraut. Es ist eine Sprache, die dorsch un' dorsch klingt", so Helmut
Ebner.
Begeisterung
löste die 1. Kronberger Laienspielschar mit jhrem Mundartabend. auf der
Burg aus. Unter dem Motto "Heut' is' Kerb, moje is' Kerb" brachte die
Gruppe ihre zahlreichen Zuschauer zum Lachen und Schmunzeln.
Wurde die
Mundart früher stets belächelt, ist sie heutzutage wieder ganz groß im
kommen. Seit über 30 Jahren pflegt die Laienspielschar die ortsbezogene
Mundart und das kommt beim Ppublikum unübertrefflich gut an. In ihrem
Programm rezitierten, sangen und spielten sie frei nach Texten von
Rudolf' Dietz oder Hanna Feldmann und erzählten Anekdoten aus dem
Leben. Mit einem großen Applaus wurden die Burgfinken auf der Bühne
begrüßt, die mit "Zwei kleine Wölfe" und "Ritter Klapp vom Klapperbath"
die Eröffnung des bunten Abends übernahmen. Auch die kleinsten
Mitglieder zeigten, dass sie die Mundart bereits beherrschen, auch, wenn
noch nicht ganz ausgeprägt.
"Fröhlich
klingen unsere Lieder" behauptete dagegen der Chor. Während die Männer
in Nassauer Trachten das Konzert meisterten, hatten sich die Frauen für
die traditionelle Kerbetracht entschieden. Neben den zahlreichen Liedern
wie das bekannte "Geh' aus mein Herz", das .sie als Kanon präsentierten,
sowie "Wo Musik. sich frei entfaltet" und "Jetzt kommen die lustigen
Tage" waren es vor allem die Rezitationen, die das Stimmungsbarometer in
die Höhe schnellen ließen. So verriet Annette Reinhardt einige
Beschaffungsmaßnahmen für Kerbegeld, denn schließlich zeigen sich nicht
nur Vater und Mutter spendabel, auch die Großeltern und Tanten erweisen
sich als sichere Einnahmequellen. Dagegen fiel der Kerbekuchen dem Durst
des Bäckers zum Opfer und nahm eine dunkelbraune Farbe an, während der
Bäcker selbst in einer Kneipe saß. "Doch der Bäcker nahm es gelassen,
denn wenn noch nichts verbrannt sei, habe man auch noch nichts
gebacken", rezitierte Hubert Käfer.
Eine kleine
eigene Fangemeinde hat bereits das Burgtrio, bestehend aus Helmut Ebner,
Karl Herrmann und Klaus Temmen. Ihre Einzigartigkeit stellten sie nicht
nur mit "Mir drei sin vom Taunus" eindrucksvoll unter Beweis. Mit dem
Lied "Die Rose" erzählten sie von dem Versuch, an einem Schießstand eine
Rose zu treffen, um damit der Freundin zu imponieren. Der Frauenchor
setzte dagegen auf traditionelles Liedgut wie "Kalinka" und "Ungarischer
Tanz No. 6" von Johannes Brahms. Bei ihrem zweiten Auftritt verbreiteten
die Burgfinken mit "Mein kleiner grüner Kaktus" und "Ein Vogel saß auf
einem Baum" allseits gute Laune..
Was ist
eigentlich 28 durch 7? Eine Aufgabe, die einem echtes Kopfzerbrechen
bereiten kann, wie der Sketch ?Die Matheaufgabe? eindrucksvoll
vermittelte. Dass man solch einen "Mist" gar nicht braucht, fand auch
eine junge Schülerin und wendet sich hilfesuchend an ihren Vater. Obwohl
dieser in eine Zeitung vertieft ist, versucht er seiner Tochter auf die
Sprünge zu helfen und das - sehr zum Leidwesen der Mutter, die gerade
mit dem Bügeln der Wäsche beschäftigt ist - mit sehr merkwürdigen
Beispielen. So versucht er, 28 Schneewittchen auf sieben Zwerge und 28
Wölfe auf sieben Geißlein zu verteilen. Als seine Tochter sich immer
noch begriffsstutzig zeigt, nachdem er ihr 28 Wecker andrehet möchte,
damit sie um sieben Uhr aufstehen kann, kommt er auf die Idee, seine
Frau zu Bäckerei zu schicken, um 28 Kuchen zu holen, die anschließend
durch sieben Leute aufgeteilt werden sollen. "Das ist doch unmölich.
Dann müsste jeder vier Kuchen essen Das ist eindeutig zu viel",
schüttelte die Tochter energisch den Kopf.
Nach dem
Sketch "Kerbekuchensamstag der die ereignisreichen und aufregende
Stunden des Vorkerbetages .schilderte, veraschiedete sich der Chor mit'
dem Volkslied "Kein schöner Land" von seinem begeisterten Publikum.

Weihnachtskonzert 2002
Am Nachmittag des
vierten Advent sind alle Bänke in der Johanniskirche / Kronberg besetzt,
doch die Plätze reichen ebenso wenig wie die ausgedruckten Programme. So
müssen einige Besucher, teils sogar mit Kleinkindern auf dem Arm, mit
Stehplätzen vorlieb nehmen.
Vor den großen, mit
Strohsternen geschmückten Tannenbäumen singen die Chöre der ersten
Kronberger Laienspielschar unter der Leitung von Agnes Gottschalk und
die Kronberger Burgfinken unter Michaela Dobbrunz weihnachtliche Lieder,
das Mandolinen-Orchester Sulzbach und die Kronberger Flötenspielerinnen
musizieren.
Mit viel Freude bringen
die jungen Burgfinken ( es sind fast ausschließlich Mädchen) und die
Sängerinnen und Sänger der Laienspielschar die bekannten,
traditionsreichen Melodien zu Gehör: O Tannenbaum, Süßer die Glocken nie
klingen, Vom Himmel hoch, Dona nobis pacem, Stille Nacht und natürlich
die beliebten Schneelieder: Schneeflöckchen, Weißröckchen, das sehr
gefühlvolle White Christmas und Leise rieselt der Schnee, doch draußen
strömt leider nur Regen. Aber wer denkt bei den beliebten
Weihnachtsliedern schon an realistische Darstellung ? Weihnachtszeit du
stille Zeit ? ist ja auch nicht unbedingt wirklichkeitsnah. Möge Frieden
auf Erden sein, dieser Wunsch kommt in vielen der Lieder vor. Ach ja
Herr Bush, wie schön wäre es ......
Mit O du fröhliche zum
Mitsingen, in das wohl alle Besucher einstimme, klingt das festliche
Konzert aus. Mit herzlichem Beifall danken die Zuhörer den engagierten
Sängern und Ihren Leiterinnen.
(entnommen aus dem
Kronberger Boten vom 09.01.2003)
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Bunte Folge von
Liedern, Gedichten und Sketchen beim Mundartabend
Seit 1969 besteht nun
bereits die Kronberger Laienspielschar. Und auch heute - 33 Jahre -
später begeistert die Truppe immer wieder Jung und Alt mit ihren
Aufführungen. Der Pflege der Mundart haben sich rund 45 Kronberger und
Kronbergerimmem im Alter von 6 bis 86 Jahren verschrieben. Ein- bis
zweimal jährlich findet so also ein Mundartabend auf der Kronberger Burg
statt, an dem Hessisch gebabbelt wird, wie es sich für waschechte
Kronberger gehört. Und auch in diesem Jahr amüsiert sich das Publikum,
welches jeden Stuhl im Terracotasaal der Burg besetzt hatte, köstlich.
Nach einer kurzen Begrüßung versammelt sich der große Chor der
Laienspielschar auf der Bühne, um unter der Leitung von Agnes Gottschalk
mit dem Lied Die Welt ist voll Musik von K. Fischbach das Publikum
musikalisch auf den Abend einzustimmen. Der Chor wird von Thorsten
Conrady an der Orgel beziehungsweise am Klavier begleitet, singt aber
auch viele Lieder a capella. Heimatgebundene Volkslieder wie zum
Beispiel Im Frühling von R. Zybal, Frühlingsgruß von Robert Schumann
oder Wohlauf in Gottes schöne Welt von G. Gunsenheimer, ließen eine
ruhige, gemütliche Stimmung aufkommen. Lustige Gedichte und Geschichten
von Autoren aus der näheren Umgebung, wie unter anderem von Bickerle,
Brückel und Quilling, erheiterten die Zuschauer, die ihr Wohlgefallen
durch kräftigen Appöaus bekundeten. In feinstem Hessisch wurden diese
von einzelnen Mitgliedern der Laienspielschar vorgetragen. Musikalisch
sehr einfühlsam und auf hohem gesanglichem Niveau trug das Burgtrio,
bestehend aus Helmut Ebner, Karl Hermann und Klaus Temmen, Die erste
Liebschaft vor. Das Burgtrio, von Gottschalk am Klavier begleitet, ist
mit seinen eigenen Liedern weit über die Grenzen Kronbergs hinaus vom
Odenwald bis nach Marburg bekannt.
Ein allen Kronbergeren
wohlbekannter Herr, Hubert Käfer, betrat gemeinsam mit Helmut Ebner die
Bühne, um die Lachmuskeln der Zuschauer aufs Neue zu strapazieren.
Gemeinsam spielten sie den Sketch Die Landvermesser. Und so ging es
weiter: Die bunte Folge von Liedern, Gedichten und Sketchen ließen keine
Langeweile aufkommen. Alle an diesem erfolgreichen Abend Beteiligten
zeigten in beeindruckender Art und Weise, über welch kreatives Potenzial
die Kronberger Laienspielschar verfügt.
(entnommen aus dem
Kronberger Boten vom 11.07.2002)
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Agnes Gottschalk
feiert ihr Dirigentenjubiläum
Auf 30 Jahre
Dirigentendasein kann die Kronbergerin Agnes Gottschalk zurückblicken.
Dabei fing im Jahre 1972 alles an, als die Erzieherin und gebürtige
Fischbacherin im Kronberger Kindergarten mit Ihrer Kindergartengruppe
das Märchen Schneewitchen in Zusammenarbeit mit der Kronberger
Laienspielschar aufführte. Somit war der Grundstock für die weitere
Tätigkeit Gottschalks bei der Laienspielschar gelegt. Ein Glücksgriff
wie noch heute aus Kreisen der Schauspielergruppe zu vernehmen ist. Noch
im gleichen Jahr übernahm Gottschalk das Zepter des damaligen Regisseurs
und musikalischen Leiters der Kronberger Laienspielschar, Wilhelm
Lanthelme. Ihrem unermüdlichen Einsatz und überaus großen Engagement ist
es zu verdanken, dass sich bereits 1972 unter Ihrer Leitung der
Kinderchor gegründet hat, der auch noch heute unter dem Namen Kronberger
Burgfinken sein künstlerisches und musikalisches Können unter Beweis
stellt. Gottschalk selbst leitet den Chor von 1972 bis 1994. Zugleich
galt es für die Jubilarin, einen gemischten Chor für die Laienspielschar
aufzubauen. Der heutige, mit einer stattlichen Anzahl von 45 Sängern
ausgestattete Chor rekrutiert sich einst aus einer kleinen Singtruppe,
die immer häufiger bei den traditionellen Mundartabenden auftraten. Auch
bei dem gemischten Chor schwingt Gottschalk seit 1972 den Taktstock.
Gottschalk, in
Fachkreisen sehr geschätzt, erwarb sich im März 1977 beim Hessischen
Sängerbund das Dirigentendiplom und besuchte zur Fortbildung das
Konservatorium Dr. Hoch`s zwecks Vertiefung ihrer Arbeit. Das Jahr 1977
geht ebenfalls in die Annalen der Laienspielschar ein, den Gottschalk
gründete das über die Grenzen der Stadt bekannte Burgtrio (damals noch
als Duo) - liebevoll von Ihr als meine Männer bezeichnet, bestehend aus
den Sängern Helmut Ebner, Klaus Temmen und Karl Hermann. Gottschalk
selbst begleitet das Trio an der Orgel. Zusammen brillierte das Team
auch bei Auftritten im Hessischen Rundfunk. Die klassischen
Mundartabende dieser Gruppe sind immer wieder ein Hochgenuss für viele
Zuhörer. Mit der Verleihung des Saalburgpreises zur Pflege des
Kulturgutes Hessischer Mundart im Jahre 1994 wurde die Laienspielschar
eine besondere Auszeichnung zuteil. Doch Gottschalk ist nicht nur für
den Verein tätig. Zwischendurch erteilt die zweifache Mutter und
Hausfrau Kindern Flötenunterricht.
Zu Ihrem 30-jährigen
Dirigentenjubiläum überreichte Ihr Helmut Ebner im Namen des Vereins ein
Präsent. Zudem sang der Chor ein Glückwunschlied. Auch die Sänger des
Gesangvereins Schneidhain gratulierten der als bescheiden geltenden
Gottschalk zum 30-jährigen Jubiläum, denn seit Oktober des vergangenen
Jahres leitet sie den gemischten Chor im Stadtteil der Nachbarstadt
Königstein.
(entnommen aus der
Taunuszeitung vom 08.03.2002)

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