Das schönste Denkmal,
das ein Mensch bekommen kann,
steht in den Herzen der Mitmenschen
(A. Schweitzer)
Hubert Käfer *
04.07.1934 + 22.07.2008
... auch wir, die
1.Kronberger Laienspielschar trauern um Hubert,
der eine große Lücke in
unserem Verein hinterläßt.
Für viele war er mehr als nur ein Gesangs- und
Schauspielkollege,
nach über 40 Jahren als aktives Mitglied durften ihn auch
viele als ihren Freund bezeichnen.
Sein
schauspielerisches Können und die Fähigkeit Rollen einen Charakter zu geben,
war eine seiner Stärken.
Vor allem uns „Junge“ hat er auf unserem
schauspielerischen Werdegang geprägt.
Alles was wir heute können, aber auch
alles was uns für die Laienspielschar wichtig ist
haben wir in großem Maße
ihm zu verdanken.
Ob Regie,
Bühnenbau, Theater, Mundartabend, Konzerte, Cafe Tanzhaus, stets war er zur
Stelle.
Immer wieder ausgleichend, Harmonie suchend, die Ärmel hochgekrempelt
und zupackend,
immer nur das Positive im anderen sehend und stets
motivierend. So durften wir ihn erleben.
Der einzige
Grund, der ihn „aus der Haut fahren lies“ war, wenn jemand partout nicht
verstand,
wie er eine Rolle gerne gespielt haben wollte. Uns allen in
Erinnerung, die Proben zu den Weihnachtsmärchen,
an denen er oft mit Hanna
Regie führte. Nicht nur für die beiden eine Herausforderung, auch für die
Schauspieler.
Viele Rollen
tragen sein Gesicht und werden ihn in unserer Mitte unvergessen machen.
So wird der „Gedallje“ wird immer „SEIN GEDICHT“ bleiben, die "Führung durch
Kronberg" ewig unerreicht ...
Wir, die
1.Kronberger Laienspielschar, haben ihm unendlich viel zu verdanken
und werden seine Arbeit und ihn in dankbarer Erinnerung behalten.
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Die Spuren Deines Lebens
Deiner Hände Werk
und die Zeit mit Dir
wird stets in uns lebendig sein.
Am 23. Oktober 2003 verstarb
"unsere Hanna" (Hanna Feldmann).
Wir verlieren nicht nur unsere
langjährige Ehrenvorsitzende, Freundin und Gründungsmitglied
sondern die Autorin zahlreicher Gedichte,
Sketche, Lieder und Märchen
mit denen wir seit über 40 Jahren den Menschen Freude bringen können.
Sie hinterläßt eine
unersetzliche Lücke ...
Hanna Feldmann
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Hanna Feldmann (*
1923 in
Kronberg im Taunus; †
2003 ebenda;
eigentlich Johanna Maria Feldmann, geborene Antoni) war eine
deutsche
Heimatforscherin. Im Jahr 2003 wurde ihr die
Ehrenbürgerschaft ihrer Heimatstadt verliehen.
Bereits in jungen Jahren war sie lokal durch ihre
politischen
Büttenreden bekannt. In späteren Jahren widmete sie sich dem
Kronberger Vereinsleben, der Kronberger Mundart und der Kronberger
Heimatgeschichte. Als Autorin zahlreicher Artikel, Gedichte und Glossen in
lokalen Zeitungen, wie der Taunus-Zeitung, der Kronberger
Zeitungun dem Kronberger Bote wurde sie in und um Kronberg
bekannt. Im Jahr 1973 erschien Feldmanns erstes Buch E Johr dehaam: ein
Streifzug durch das Kronberg meiner Kinderjahre .
Feldmann war Ehrenmitglied in mehreren Vereinen,
Gründungsmitglied des Aktionskreises Lebenswerte Altstadt und
Vorsitzende der 1. Kronberger Laienspielschar. Für diese
Theatergruppe schrieb sie Märchen und historische Heimatstücke und
Freilichtspiele. Ihr Hauptanliegen war die Pflege der Kronberger Mundart,
in der sie auch die meisten ihrer Gedichte schrieb. Im Jahr 1994 wurde
Hanna Feldmann für ihre Verdienste um die Heimatpflege mit der
Saalburgmedaille ausgezeichnet.
 | Wilhelm Jung, Hanna Feldmann: "Kronberg von A-Z",
Verlag Waldemar Kramer, Frankfurt am Main 1998,
ISBN 3-7829-0476-1 |
 | Hanna Feldmann (Wolfgang Ronner Hrsg.): "Es war
einmal... Eine Chronik der Jahre 1872-1975 in Zeitungsmeldungen,
ausgewählt von Hanna Feldmann", Verlag Waldemar Kramer, Frankfurt am
Main, April 2006,
ISBN 3-7829-0563-6 |